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Its comin Home, its comin…

28. November 2008

Adipex online

Yeah, In ungefaehr 24h bin ich wieder auf der anderen Seite der Welt. Holy Cow!

Ich freu mich tierisch drauf, abgeholt zu werden - nich nur, weil ich mich dann nich mit der deutschen Bahn oder so rumschlagen muss, sondern auch weils einfach nett is, nach ner langen Reise am Bahnhof oder Flughafen von den Lieben empfangen zu werden. :) Es is einfach ne nette Geste.

Also, ich freu mich schon, alles weitere dann in persona von zuhause aus.

Bis in 24 Stunden,

Roland

Aaaah, noch 5 Tage!

24. November 2008

Jo, krass, in 5 Tagen geht der Flieger Richtung Heimat - voll krass. Ich geniess noch hier die letzten Tage in Hanoi und versuch nochmal nen kleinen Abstecher nach Ha Long Bay zu machen, einem ziemlich beliebtem Reiseziel hier in der Gegend. Morgen fahren wir dahin, und ich guck mal wie es ins Budget und in den Zeitplan passt, aber es wird schon klappen.

Ansonsten wuensch ich euch alles Gute und viel Spass mit dem ersten Schnee (hab ich gehoert) und ich wuerd sagen - wir sehn uns in einer Woche!

Roland

Gehen C. Mac, V.I. Lenin und Ho Chi Minh in eine Bar…

21. November 2008

Was mir im Dschungel so alles passiert ist, steht im Beitrag eins tiefer. Nur so. Ich bin heute in Vietnam angekommen, bzw. offiziell Sozialistische Republik Vietnam. Woohoo, das ist echt anders. Der Verkehr hier in Hanoi ist wie Rom und Paris in einem. Die wichtigsten Dinge, die ein Mofa/Auto braucht? Gas, Lenkrad und Hupe. In der Reihenfolge. Wobei, fairerweise fahren sie zwar abenteuerlich, aber nicht zu schnell. Und Fussgaenger werden auf jeden Fall respektiert - den einheimischem dabei zuzugucken, wie sie wie Schlafwandler durch den Verkehr taenzeln is auch krass. Anyway, derRealsoz lebt - Bilder von Ho chi Minh auf jedem Geldschein und in fast jedem Haus, Mac (Marx in hiesiger Lautschrift) und Lenin sind auch nicht weit. Bilder vom siegreichen und muskuloesem Arbeiter und Soldaten tauchen auch immer mal wieder auf. Der vietnamesische Botschafter in Malaysia faehrt trotzdem nen dicken Mercedes Benz. Naja. Neben aller Skurilitaet hat der Realsoz natuerlich auch seine Schattenseiten - die “Reeducation” Camps (lies: Arbeitslager fuer Dissidenten) gibts es wohl immer noch, und scheinbar gibt es in den letzten Jahren eine anhaltende Verfolgung und Misshandlung seitens der Redierung gegenueber Khmers und Montagnards (Die “ureinwohner” Vietnams, heute zumeist christlich). Oh, und sie zensieren das Internet, wie ich bei meiner Suche mach ebengenau den genannten Themen feststellen musste, aber genauso wie Herr Heilmann hat die Redierung hier entweder nicht die Mittel ums effizient zu machen oder keine Ahnung (ich tippe auf ersteres). Der Googlecache spuckt naemlich auch gesperrte Seiten bereitwillig aus.

Ansonsten isses relativ cool hier, ich bin innem Hostel das von Australiern gefuehrt wird, quasi als Ruecksug gegen den Kulturschock :)

Morgen geh ich auf son Musikfestival mit internationalewn Bands/Kuenstlern hier, mal sehen, wei das wird. Naechste WOche dann vll nach Halun Bay, einer wunderschoenen Bucht hier im Norden VNs. Mal gucken.

Ansosnten geniess ich die letzten paar Tage hier, udn freu mich auf zuhause.

Bis dann,

Roland

Einmal suedostasiatischen Dschungel mit allem, Bitte!

21. November 2008

Heyho!

Ich bin zurueck aus dem Dschungel, und alter Vatter, das war ein ganz schoenes Abenteuer!

Als erstes bin ich letzte Woche Montag mit dem Bus von KL nach Jaremtut gefahren, der naechst groesseren Stadt suedlich des Taman Negara Nationalparks (Taman Negara heisst uebrigens uebersetzt einfach Nationalpark, also ist der Name TN-NP etwas seltsam, aber hey, wir haben auch alle PIN-Nummern, also was solls). Da hab ich dann eine Nacht verbracht - die letzte Nacht in der Zivilisation, fern ab vom Dschungel und beissenden Insekten und so - dachte ich. Es gibt im englischen so ein Sprichwort: “Don’t let the bedbugs bite!” (Pass auf, das die Bettkaefer dich nicht beissen/stechen!), was son Spruch ist, den du zu Kindern sagst, wenn du sie ins Bett bringst.

In Australien hab ich dann zum ersten mal Bedbugs im Hostel kennen gelernt (zum Glueck nicht oft). Alter Vatter, sind die Dinger mies! Technisch gesehen sind die Viecher eine Art Wanze (und heissen Bettwanzen auf Deutsch - Danke, Wikipedia!), und normalerweise zu klein, um sie auf Anhieb zu entdecken. Sie leben in Matratzen, Polstern, Stoff und Kleidung. Und in der Nacht kommen sie, beissen dich und trinken dein Blut. Waer ja nich so wild, wenn das nich (zumindest bei mir) fuerchterlichst jucken wuerde. So sehr, das ich in der letzten Nacht in der Zivilastion ungefaehr drei Stunden Schlaf bekommen hab.

Ich hab alles versucht! Ich bin in ein anderes Bett gezogen (ich hatte 6 Betten zur Auswahl), hab mir nen Polsterstuhl geholt, hab versucht auf dem Balkon zu pennen (mit Polstern, aber trotzdem - Ich hab keine Ahnung, was da in meinem Kopf ging - es war mittlerweise 4h nachts oder so und ich war echt uebermuedet) und letztendlich hab ich dann doch ein Bett ohne Viecher gefunden.

Naja, voellig uebermuedet also den 7h Morgens Bus zum Nationalpark bzw dem kleinen Dorf auf der anderen Flussseite. Da dann Campingequipment und Essen geliehen/gekauft, mir die Wege auf ner Karte zeigen lassen, auf die andere Flussseite uebergestezt, Nationalpark gebuehr bezahlt, warum hab ich in der ersten klasse bloss immer so schlechte Noten in Aufsaetzen bekommen, mein Erzaehlstil ist doch perfekt und dann endlich (um 11h vormittags) ab in den Dschungel.

Interessanterweise hatte ich mich in der Zwischenzeit voll daran gewoehnt, die ganze Zeit meinen Rucksack auf dem Ruecken zu haben - Brust und Bauchgurt helfen definitiv! Auch die Muedigkeit war kein Problem mehr - Ich war voller Energie und konzentriert und so.

Ich hatte zwar ein bischen Schiss, weil ein Reisefuehrer was von Gummistiefeln erzaehlt hatte (was uebrigens ein Scheisstip gewesen waere), die Moskitos hier in der Gegend auch schon mal Malaria uebertragen und ich auch sonst eigentlich ueberhaupt nich auf den Dschungel vorbereitet war. Egal, ich hatte Bock drauf, und wollte es einfach machen. Wo ein Wille ist, ist auch (oft) ein Weg (Uebrigens ein Thema, ueber das ich noch ein bischen mehr sagen/schreiben koennte - mal sehen, vll kann ich ja mit meinem liebem Schwesterherz kurzschliessen und ich kann den Blog hier noch laenger benutzen).

Der Dschungel war - mal wieder - ein echtes Erlebnis. Ich hatte ja in Australien schon ein paar Dschungelwalks gemacht, und im Prinzip gleichen sich die beiden Regenwaelder doch sehr (auch wenn mir da jetzt vll ein paar Biologen aufs Dach steigen, aber einige Arten sind definitiv gleich, zum Beispiel diese Pflanze, die aussieht wie ne Kreuzung aus Kaktus und Palme - kein Witz, die Stacheln sind echt fies!), aber es war trotzdem awesome.

Ich bin interessanterweise einigen Leuten begegnet, die sehr nett waren, hab mich nich davon einschuechtern lassen, das ich ein paar mal nicht 100% sicher war, ob ich auf dem richtigen Weg bin (aber ich wars immer - einfach keine Panik kriegen und weiterlaufen hilft in 100% aller Faelle von Unsicherheit, die ich hatte) und habs echt genossen.

Das lustige an der Hitze und der Feuchtigkeit ist, das es irgendwann einfach egal ist, ob irgendwas platschnass ist oder nicht. Ich hab viel getrunken, immer meine Haare und Ohren nass gehalten (die Ohren haben ne grosse Oberflaeche und sind gut durchblutet - ideale Kuehler fuer den Kopf) und hab mir oefter mal Wasser ueber den Kopf gegossen. In der Hitze absolut kein Problem.

Irgenwann nachmittags, als ich schon relativ nah an meinem Ziel fuer den Tag war (eine Huette im Regenwald, von der aus du Tiere beobachten kannst - ein so genannter Hide oder Bumbun), kam mir dann ein etwas nervoeser Englaender entgegen, der mit dem Boot von dem Dorf weiter stromaufwaerts gefahren war und dann auf meinem Weg zurueck zum Dorf gelaufen ist (er kam also von da, wo ich hinwollte). Wir haben uns ein bischen unterhalten, und er haette es beinahe geschafft, mir ein paar Flausen in den Kopf zu setzen, vor allem was das Wasser anging. Ich bin zwar beinharter Verfechter der “Dreck reinigt den Magen” Theorie, und trinke hier in Malaysia bedenkenlos Hahnwasser, aber fragte mich dann, ob ich Wasserreinigungstabletten haette (hatte ich natuerlich nicht - war ja unvorbereitet). Hm, naja, meinte er dann, er trinkt ja sowieso kein Leitungswasser ausser in England, blah blah. Grmbl. Naja, dann ahb ich ihn noch gefragt, wies mit dem Fluss ausssieht (auf der Karte war ein groesserer Fluss eingezeichnet, den ich noch ueberqueren musste) und er meinte Joah, da is ein Seil, das Wasser reicht dir bis zur Huefte, aber es ist auf jeden Fall machbar. Dann entdeckten wir, das wir durch unser rumstehen ganz schoen viele Blutegel auf uns aufmerksam gemacht hatten und die schon eifrig auf unseren Schuhen herumkrabbelten. Als wir dann voller Panik die Dinger abmachten, meinte er noch, das ich auch noch viele kriegen werde, wenn ich durchs Wasser gehe.
Mit diesen drei nich so guten Aussichten (evtl kein Wasser, durch den Fluss waten, und Blutegel!) ging ich dann weiter, und hab versucht, mir nichst draus zu machen. Ging auch ganz gut, auch wenn ich immer noch nich raffe, was mich an den Blutegeln so sehr abgeschreckt hat - die Dinger tuen weder weh noch jucken sie. Naja.
Als ich dann an den Fluss kam, war es in der Tat ein Erlebnis: einfach ein breiter Fluss so wie die Wupper nach viel Regen, vll nich ganz so breit, und braun. Mit einem Seil querruebergespannt. O - kay. *phew* Also, der Typ is da auch rueber und er hat gesagt es is machbar,a lso isses auch machbar. Nachdem ich mich an den Gedanken gewoehnt hatte, das ich einfach mein Bein ins Wasser stellen muss und dann durch den Fluss waten muss (der mir uebrigens wirklich bis zur Huefte ging) war es im Prinzip ein Kinderspiel. Trotzdem fuehlte ich mich danach so stolz, sls haette ich den Mount Everest bestiegen :D

Danach hatte ich tatseachlich ein paar Egel, aber irgendwie war das dann auf einmal egal und ich habsie einfach abgemacht, fertig. Dann wurde es auf einmal relativ dunkel - das Wetter schlug von strahlendem Sonnenschein auf dunkelgrau um.
Der Weg war auch nich mehr so wahnsinnig eindeutig, aber zum Glueck hab ich ein paar Wilderer getroffen - oh, right. Wilderer. Ja, leider - drei ziemlich junge Typen, der Aelteste vll 18 oder so. Der erste, der mich gesehen hat, hat sich auch prompt erstmal total erschreckt, aber der Aelteste sprach dann mit mir. Sein Englisch war gut, und er zeigte mir den Weg zum Hide.

Woaran ich erkannt hab, das sie Wilderer waren? Naja, erstmal hatten sie so komische Messer/Saegen dabei (Knochensaegen? Igitt!) dabei, und dann hab ich einfach einen von ihnengefragt, was sie hier machen. Seine ANtwort war ein leicht beschaemtes “We are looking for animals in the jungle, for hunting.” Naja, ich hab dann nix gesagt, weils inzwischen angefangen hatte zu pissen wie Hoelle und ich dann doch ein bischen Schiss vor den Messern hatte (auch wenn sie sie nicht gezaogen hatten oder so, aber trotzdem).

Den Weg zum Hide bich dann quasi gerannt.

Dann ertsmal was gegessen, mich ein bischen ueber den Gaskocher geaergert (oder mehr die Kartusche, aber naja) und dann bin ich fast sofort eingeschlafen.

Ein Einblick darin, was mri so durch den Kopf schwirrt: Waehrend ich mit dem Gaskocher/der Kartusche kaempfte, aus der das Gas nur so rausstroemte, fiel mir auf, wi ekalt die Kartusche wurde und das das Gas sofort auf der Oberflaeche kondensierte. Verdunstungskaelte! - so ein Zeug geht mir durchs Hirn waehrend ich dabei bin, potentiell mein warmes Abendessen zu verlieren. Naja.

Das mit dem Wasser stimmte leider - es war furchtbar dreckig, und auch die Zuleitung, die cih entdeckt hab und die ich direkt angezapfen konnte, sah zwar besser aus, schmeckte aber scheisse. Abkochen war auch nich so der Bringer, weil das Wasser nich heiss genug wurde, danach immer noch nich besser aussah oder schmeckte. Ne Destille waer natuerlich was gewesen - Ich halb darueber nachgedacht ob ich den Wasserdampf auffangen koennte, aber es wurde dafuer nich heiss genug und so Mad Scientist war mir dann doch nich zumute.

Also hab ich meine Plaene etwas geandert: Anstatt ueber eine alternative Route zurueckzugehen, bin ich dann zu dem Punkt, wo der Englaender sich per Boot hat absetzen lassen, gegangen. Das war naeher, und ich hab zumindest gehofft, das da ein paar Leute wohnen, die Wasser haben (ich hatte am naechsten Tag naemlich keins mehr).

Urspruenglich wollte ich warten, bis meine Schuhe getrocknet waren (Der Fluss, ihr erinnert euch?), aber dafuer war das Wetter zu verhangen und feucht. Ausserdem wollte ich dann nich mehr warten, so ohne was zu trinken.

Nachdem ich die Schuhe dann etwas ueber dem Gaskocher getrocknet habe (eine Idee irgendwo zwischen Idiotie und Geniestreich, aber frag mich nich auf selcher Seite der Linie) bin ich dann los. Diesmal hatte ich zwischendurch echt Megaschiss auf dem falschen Weg zu sein, was an derbe irrefuehrenden Schildern lag. Dann begegnete mir aber noch ein anderer Wilderer, und der sagte mir dann, das ich auf dem richtigen Weg war.

Ich mein, ich kanns ja verstehen: Du hast nich viel Geld, und in den Wald zu gehen, der da so vor deiner Haustuer vor sich hin waechst und ein paar Fallen zu stellen/die gefangen en Tiere da raus zu holen is wahrscheinlich relativ lukrativ, aber trotzdem: 4 Wilderer in 2 Tagen?? What the Fuck? Leude, das is n Nationalpark! Ich mein, abgesehen von den ueblichen Argumenten gegen Jagd auf Tiere, is das bei Nationalparks einfach echt nochmal schlimmer. Ich hab lange hin und her ueberlegt, ob es was bringt/sinnvoll/richtig ist, den Parkrangern Bescheid zu sagen, und hatte mich dann dafuer entschieden, habs dann aber leider hinterher vergessen (bzw hatte dann keine richtige Gelegenheit mehr).

Damm.

Naja, dann hab ich das kleine Dorf erreicht (mehr so 10 Haeuser, aber hey), hab dann da Wasser bekommen, noch 2 nette franzoesische Reisende getroffen, die auch Probleme mit Egeln hatten und bin dann mit denen im Boot zurueck gefahren.

Die naechste Nacht hab ich dann im Nachtzug nach KL verbracht und war dann wieder gluecklich “zuhause! :D

Malaysia!

6. November 2008

Err. Okay, erstmal: Sorry das ich mich jetzt geschlagene 2 Monate nich gemelsdet habe. Oh well.

Also, das wichtigste zuerst: Da wir in einer Welt der Nationalstaaten leben, bestehen manche/die meisten auf so unsinnigen und hinderlichen Dingen wie Visa, vor allem relativ “enge” Regierungen wie Vietnam, was der Globetrotter eures Vertrauens natuerlich komplett verdraengt hat - wahrscheinlich so als Protestaktion des Unterbewusstseins oder so.

Zum Glueck ging mein Flug aber ueber Kuala lumpur, die Hauptstadt von Malaysia, und mit einigem Last Minute Hin udn hergerenne am Flughafen (ganz zu Schweigen von dem beinahe Lastminute hin und hergerenne am Tag davor wegen dem Ausweis) konnte ich den 2ten Teil des Fluges (von KL nach Hanoi) auf in 2 Wochen verschieben (sogar fuer lau! Is das nich super?) und bin jetzt in Malaysia (und bleib hier auch erstmal noch ein bischen).

Ich war noch nie so nah am Aequator am Erdboden, und ich spuers deutlich. Atmen ist schon schweisstreibend. Ich war heute zur Vietnamesischen Botschaft (wegen dem Visum) udn obwohl ich echt gemaechlich gegangen bin udn es sogar bewoelkt war, war ich total geschwitzt. Stellt euch das Wetter, oder besser Kuala lumpur vor wie Berlin mit Mofas anstatt Fahrraedern, Verkehr wie in Paris und Wetter wie an einem heissem Sommertag 2 Sekunden vor dem Gewitter. So ungefaehr. Nur das es selbst nach dem Regen (und es giesst hier aus Kuebeln, aber zum Glueck immer nur so 10 Minuten Schauer, dann is wieder gut) noch unglaublich heiss udn schwuel ist.

Fuer das Visum braucht Mensch ein Passfoto, aber zum Glueck hatte ich noch eins vom meinem neuen Ausweis, also war das kein Problem.

Ich werd wahrscheinlich die Woche nen Ausflug su den Dingens Highlands (den Namen hab ich perinlicherweise grade verlegt, und ich hab grad keien Zeit fuer exsessive Google/Wikipediasuchakltionen) machen und nochmal n bischen im tropischen Dschungel rumspazieren, wenn ich schon mal hier bin. Cool, oder?

Am 18. gehts dann nach Hanoi, wo dann hoffentlich der Flutschaden vorbei ist - waer ich wie geplant durchgeflogen, waer ich mitten in den Aufraeumarbeiten gelandet - Hanoi hatte in den letzten paar Tagen die schwersten Regenfaelle seit 35 Jahren.

Alles in allem war das ganze also gar nicht so schlecht.

Die australische Steuer laesst weiter auf sich warten - von wegen 10 Tage und so. Grrmbl.

Ich komm aber wie ge[planty nach Hause zurueck, das genau Datum kluengel ich noch mit Julica aus - sie muss schliesslich fahren und zu unmoeglichen Zeiten auf der Matte stehen.

Okay, ansonsten alles Liebe, ich freu mich schon total auf zuhause, schmelze hier noch ein bsichen vor mich hin (Gott, ne Badewanne mit Eiswasser waer geil)  und geniesse meinen ungeplanten Aufenthalt in Malaysia. Einziger Wermutstropfen ist das ichdann jetzt wohl keine Zeit mehr fuer Angkor Wat habe, was schade ist. Naja, ich komm ja eh nochmal nach Australia irgendwann, umd ie ganzen Sachen, die ich verpasst hab mitzunehmen, da werd ich hier auch nochmal vorbeischauen.

Bis bald,

euer Roland

Whitsundays, here I go again!

1. September 2008

Aloha!

Also, ich hab letzte Woche den Sailing trip gemacht, der echt geil war - Ich hab Wale gesehen! Woah! Schnorcheln war auch ganz cool, auch wenn das Wetter nich so eins A mitgespielt hat - es war oft bewoelkt und ein bischen windig, aber trotzdem super gut! :D

 Whitehaven Beach sieht einfach tatsaechlich original wie auf der Postkarte aus: Weiss, weiss, weiss. Superfeiner Sand, der sogar Gerauesche macht, wenn du drueber lauefst. Hammer. 

Tjoah, und jetzt hab ich - zusammen mit dem Sebastian, den ich in Proserpine kennengelernt hab und Patrick, den wir hier aufgegabelt haben (und der uns beinahe die Jobs vor der Nase weggeklaut haette) - einen Job auf einer der Inseln bekommen - zwar nur Tellerwaescher, aber ich hab irgendwo gehoert, das da Millionen drin sind ;)

Der Job geht morgen los, wir muessen um 6h oder so aufstehen, um da mit dem Boot hingegfahren zu werden, muessen superschnieke aussehen (Mein Bart muss ab - Woah!), aber dafuer leben wir auf der Insel in dem Staff-Village (also, da wo alle Angestellten wohnen), haben ne Staffbar, Staff Swimmingpool, Barbeque Parties mehrmals in der Woche und all son Kram. Ach ja, die Insel heisst Hayman Island (okay, der Wikiartikel is nur n Stub, deshalb hier ein besserer Link: hayman.com.au) und is quasi das Sylt Australiens. Sehr, sehr geil. Oeh, ach so, fast vergessen: Erstmal arbeiten wir da nur eine Woche, aber wenn wir uns nich zu doof anstellen, wuerden sie uns wohl auch laenger behalten, aber das weiss ich noch nich, ob ich das will. Mal sehen.

Ansonsten steht das Rueckkehr Datum immer noch, auch wenn Asien unklar ist - vll buch ich doch ne Passage auf nem Containerschiff, mal sehen… Reizen wuerde es mich ja schon.

Ansonsten alles gute, haltet die Ohren steif, bis naechstes mal!

Roland

Nie wieder Auberginen!

26. August 2008

Ahoi!

Nach auf den Tag ziemlich genau 2 Monaten bin ich endlich raus aus Proserpine, der Stadt benannt nach der Goettin des Wachstums, Gedeihens, Fruehlings und der Unterwelt (ich wette, das englische Wort “prosper” (”wachsen, gedeihen”) kommt von besagter Goettin). Ich hab also im ganzen drei Monate auf Farms gearbeitet, kann also endlich irgendwann spaeter ein zweites Jahr Work&Travel in Australien machen. Jieppieh! Naechstesmal nur ohne Fruitpicken, bidde ;)

Als naechstes mach ich endlich mal wieder was nettes: Ich hab heute nen Segeltoern (schreibt sich das so?) auf und um die Whitsunday Islands gebucht. Das die Travelbugs, die Firma, bei der ich den Trip damals gekauft hatte, pleite ist, war egal - die netten Menschen haben mich trotzdem einfach eingebucht :D Jieppieh again!

Was ich danach mache, weiss ich noch nich - ich muss wohl auf jeden Fall wieder arbeiten zwischendurch, aber daran versuch im Moment einfach nich zu denken. *seufz* Bloedes Geld, daemliches.

Ansonsten is Airlie Beach nach Proserpine richtig gut und enspannend - ich glaube, ich goenn mir echt so ne  Ruecken/Nackenmassage, das kann mein armer Ruecken echt gut gebrauchen.

 Ansosnetn hab ich noch ein Buch gelesen, das auf Anhieb echt gut klang: “The Seven Basic Plots - why we tell Stories” von Christopher Booker, Journalist aus England. Ueber den Autor/das Buch koennte ich viel sagen, aber an dieser Stelle nur soviel: 1) Das Buch enthielt den Satz “A hero has to be manly.” (Ein Held muss maennlich sein) Und das is jetzt nich aus dem Kontext gerissen oder so, sondern stand da schlicht und einfach genauso in dem Buch. 2) Der Autor findet Alien, einen ziemlich guten Film, der unter anderem deshalb Beachtung und Erfolg bei den Kritikern fand, weil der Held eine starke Frau war. Der Autor findet den Film aus genau diesem Grund schlecht. 3) Der Autor denkt, das ein Professor an der Universitaet Oxford nicht weiss, das ein und eine Frau Sex von hinten haben koennen, weil besagter Professor schwul ist. Ohne Scheiss. Ich hab miuch durch 426 von 700+ Seiten gequaelt, aber irgendwann hatte ich einfach genug. Soviel Scheisse konnte ich mir dann einfach nich mehr geben. Au Backa.

Alright, muss ma Schluss machen, vermiss euch alle inzwischen ganz schoen und freu mich wieder auf zu hause. Aber erstmal Sonne tanken auf den Whitsundays! Jieppie!

Roland

Hurra Kapitalismus!

7. August 2008

Hey ihrs! Buaeh, ich bin immer noch in Proserpine beim Auberginenpfluecken.

Ich komme Anfang Dezember wieder - wenn alles hinhaut, bleibe ich hier in Australien noch bis Anfang Oktober und mach dann 2 Monate Asien - Laos, Thailand, Vietnam - wenn alles gut geht.

Warum Hurra Kapitalismus? Ganz einfach, weil das Reisebuero, bei dem ich meine Touren gebucht habe, fuer die ich hier jetzt noch mal eben ein bischen Geld verdienen wollte (und auf die ich mich die ganze Zeit gefreut habe), leider in der Zwischenzeit pleite gegangen ist. Grmbl - Der Markt wirds schon richten mein Arsch.

Naja, verloren ist deshalb allerdings noch lange nix, ich muss mich mal bei meiner Versicherung schlau machen, ob die so einen Schmokus abdecken, und wenn nicht, gibts hier in Australien wohl so einen Auffang Fonds, von dem mensch das Geld dann wiederkriegen kann. *Seufz* Irgendwas is doch immer. Naja, passt schon.

Ansonsten mach ich mir hier weiter den Ruecken krumm, und werd wohl definitiv in Australien nochmal arbeiten muessen - wir haben die letzte und diese Woche das erste mal volle Fuenf Tage gearbeitet, sonst immer nur so 3, 4 oder auch mal nur einen Tag (yay, ganz grosses Kino), das heisst ich spar hier nicht so wirklich viel Geld - mehr son Subsistenz Ding.

Also werd ich wahrscheinlich wieder, wenn ich wieder inner (Gross)Stadt bin, mich nach Constructionsite (also, Baustelle) umgucken - da gabs gutes Geld, und du wusstest wenigstens, wieviel Arbeit du hast.

Also denne, bsi spaeter, der Roland

Bin nich inkommunikado

1. August 2008

Hi alle!

Sorry, das ich so fuerschterlich schlecht im emails beantworten bin - ich lese sie alle, kein Sorge, Schwesterherz und Julica und Seb und David - ich komm nur nich zum antworten (und bei dir, Seb, kam die mail zweimal als unzustellbar zurueck - bzw sie wurde nich an bender25KEINSPAM@web.de geliefert - mailfach voll?) hab auch jetzt quasi keien zeit, deshalb bis naechsten Mittwoch - mein naechster freier Tag ausser Sonntag, und sonntags hat die bibliothek zu - also kein Inet.

Ich denk oft an ecuh (kein Scheiss jetzt - ich vermiss es so unglaublich, mit euch um die Haeuser zu siehen, den Wirt vom Chilli um 4h nachts noch zu ueberreden, doch noch aufzumachen und noch beim Olli am Fenster zu klopfen und all der Scheiss! :D ), vermiss euch doll, hab euch lieb, und freu mich auf die Willkommensparty!

Bis Mittwoch - Roland

Auberginen Redux

17. Juli 2008

Heyho ihrs!

Joah, bin jetzt ium neune Hostel, und wir hatten diese Woche leider 3 Tage (vll werdens auch noch 4) frei - andererseits hats die letzten beiden Tage hier ziemlich geregnet, und bei Regen macht Feldarbeit echt keinen Spass.

Ich hab in der letzten Woche 2 Paar Schuhe geschenkt bekommen von Leuten, die sie entweder in ihrem Zimmer gefunden haben (zurueck gelassen von irgendjemand anderem) oder haben sie nicht mehr gebraucht, was ziemlich cool ist. Auf Resien sein ist manchmal so :)

Das neue Hostel ist definitiv besser als das alte, und ich hab auch schon zum ersten Mal Gehalt bekommen - dann lohnt sich das fruehe aufstehen irgendwie doch, wenn du diese netten, grossen Zahlen anguckst ;) Mit ein bischen Glueck muss ich nach den 5 Wochen, die ich hier noch bleibe um das 2. Visa irgendwann spaeter in meinem Leben beantragen zu koennen, in Australien nicht mehr arbeiten. Na, mal sehen.

Ansonsten laeufts hier recht gut, freie Tage sind zwar amnchmal langweilig (vor allem bei Regen), aber es is schon okay. Ich leih mir gute Buecher in der Bibliothek aus, raeum das Zimmer auf, wasch meine Arbeitsklamotten mal und so, jaja.

At Pestizide: Naja, Schwesterherz, so einfach ist das nicht. Auch mit Pestiziden finden wir immer wieder angebissene oder quasi aufgegessene Fruechte and den Straeuchern, entweder von Wallabies (Wallabies sind wie Kaengaruhs, nur kleiner und supersuess), Kaengaruhs (jeah, ich hab ein paar gesehn!) und andere Tiere. Auch wenn mir zwar der Gedanke, Gift auf Essen zu spruehen natuerlich misfaellt, wollen trotzdem knapp 7 Milliarden Menschen ernaehrt werden. Ich weiss nicht, ob das mit biologischer Landwirtschaft moeglich ist oder nicht.

Ausserdem scheints, bin ich nicht gegen die Pestizide allergisch, sondern wahrscheinlich gegen die Pflanzen selbst. Die haben naemlich so einen fiesen Flaum auf ihren Blaettern und Stengeln (ganz zu schweigen von den Dornen, autsch!), der quasi wie so ein Natur-Asbest ist - ich krieg davon Ausschlag und die Augen traenen manchmal. ABer wenn ich langaermelige Sachen anhab krieg ich nix davon ab. Also alles in ordnung.

All right, das waers mal wieder von mir aus, ich hab euch lieb, bis spaeter!

Roland